Die Schmugglertour

Haben Sie Lust, in wunderbarer Landschaft die Welt der Schmuggler zu erforschen? Die zweitägige Bergwanderung rund um die Madrisa führt Sie auf eine spannende Entdeckungsreise diesseits und jenseits der schweizerisch-österreichischen Grenze. Schon vor Jahrhunderten hat sich ein reger Handel zwischen dem Montafon und dem Prättigau entwickelt. Durch die Staatsgrenze wurde der Handel illegal, somit mussten wichtige Waren zwischen den Talschaften geschmuggelt werden. Heute ist der Weg über die Grenze frei begehbar und bietet einzigartige Naturerlebnisse und spannende Geschichten. Zwei Tage lang wandern Sie auf historischen Pfaden in Höhen zwischen 1.900 und 2.600 m. Entlang des Weges warten Schmuggler-Schätze darauf, von Ihnen gefunden zu werden. Abends tauschen Sie beim kräftigen Schmugglermahl spannende Geschichten aus und kommen im Nachtlager am Berg zur Ruhe.

  • Schon vor Jahrhunderten hat sich ein reger Handel zwischen dem Montafon und dem Prättigau entwickelt. Durch die Staatsgrenze wurde der Handel illegal, somit mussten wichtige Waren zwischen den Talschaften geschmuggelt werden. Heute ist der Weg über die Grenze frei begehbar und bietet einzigartige Naturerlebnisse und spannende Geschichten.

     

    Zwei Tage lang wandern Sie auf historischen Pfaden in Höhen zwischen 1.900 und 2.600 m. Entlang des Weges warten Schmuggler-Schätze darauf, von Ihnen gefunden zu werden.

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  • Abends tauschen Sie beim kräftigen Schmugglermahl spannende Geschichten aus und kommen im Nachtlager am Berg zur Ruhe.

     

    Die alpine Rundtour ist für ambitionierte Wanderer ein Erlebnis. Erforderlich sind ein Mindestmaß an Kondition sowie Neugier und Freude am Entdecken! Die Route ist auf 6 Stunden reine Gehzeit pro Tag ausgelegt und für Kinder mit Erfahrung im alpinen Gelände ab etwas 12 Jahren geeignet. Wer zusätzlich das Rätschenhorn (2.703 m) besteigt, genießt ein großartiges 360° Panorama.


Routenverlauf

  • Das Schmugglererlebnis Rätikon kann sowohl von Gargellen als auch von Klosters aus gestartet werden. Die Route wird jeweils gegen den Uhrzeigersinn begangen. Vom Ausgangspunkt Gargellen führt sie vom Schafberg auf das Gafier Joch, von dort über das Rätschenjoch zum Madrisa-Land. Dort wird übernachtet und am nächsten Tag geht es über das Schlappiner Joch zurück nach Gargellen.

     

    In umgekehrter Richtung beginnt die Tour im Madrisa-Land, führt zunächst über das Schlappiner Joch nach Gargellen, wo man am Schafberg übernachtet. Am nächsten Tag geht es weiter über das Gafier Joch und Rätschenjoch zurück zum Madrisa-Land. Die Schmugglertour ist damit weitgehend deckungsgleich mit der klassischen Madrisa Rundtour.

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  • Für die Begehung der einzelnen Abschnitte sind als reine Gehzeit anzusetzen:

     

    Schafberg – Gafier Joch 1,5 Stunden
    Gafier Joch – Rätschenjoch 1,75 Stunden
    Rätschenjoch – Madrisa-Land 2,75 Stunden
    Madrisa-Land – Schlappiner Joch 2,5 Stunden
    Schlappiner Joch – Gargellen 3,5 Stunden

     

    Man wandert dabei in Höhen zwischen 1430m wie bei der Talstation Gargellen und 2602m wie dem Rätschenjoch.

Der Ablauf

  • Am Startpunkt bei der Schafbergbahn Gargellen oder der Madrisa-Bahn in Klosters erhälst du ein GPS Gerät und alle Informationen zu deiner Schmugglertour. Dazu gehören auch die Koordinaten für das erste Versteck.

     

    Entlang der Route gilt es 12 Schmugglerdepots zu finden. Alle Depots enthalten Wissenswertes zur Welt der Schmuggler und ein Rätsel, mit dessen Lösung du zum jeweils nächsten Versteck auf deiner Route finden. Eine ehemalige Zollhütte an der Grenze dient als Unterstand und du erfährst dort Interessantes zum Schmuggeln, sowie Details über berühmte Schmugglerpersönlichkeiten diesseits und jenseits der Grenze.

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  • Den Nachmittag und Abend verbringst du im Madrisa-Land oder beim Schafberg Hüsli. Das gebuchte Package beinhaltet Übernachtung und ein zünftiges Abendessen sowie ein ausgiebiges Frühstück für einen optimalen Start in den zweiten Schmugglertag.

     

    Nach Abschluss ihrer Wanderung gibst du das GPS Gerät bei der Talstation der Bergbahn ab. Dort wartet auf dich eine Belohnung für die erfolgreich bewältigte Schmugglertour.

Essen und Schlafen

  • Übernachtung
    Die Schlafstätten befinden sich in unmittelbarer Nähe zu den Bergstationen. Im Schafberg Hüsli können insgesamt 20 Schmuggler übernachten.
    Im Madrisa-Land gibt es 11 Schlafplätze im Heu und 10 Schlafplätze im Tipi-Zelt. Gegen einen Aufpreis ist auch die Übernachtung in einer der vier Baumhütten möglich, die jeweils zwei bis sechs Schmugglern Platz bieten.

     

    Zum geselligen Beisammensein und zum Austausch von Schmugglergeschichten gibt es sowohl am Schafberg als auch im Madrisa-Land eine Feuerstelle im Freien. Für Auskünfte über freie Kontingente wenden dich bitte direkt an eine der beiden Bergbahnen.

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  • Ausstattung
    Die Schlafplätze sind urig, gemütlich und mit Matratzen versehen. Schlafsäcke braucht man keine. Frische Bettbezüge und Handtücher stehen zur Verfügung. Beleuchtung ist vorhanden, Steckdosen gibt es nur im Schafberg Hüsli. Handys und Smartphones funktionieren in den Hütten. Sanitär- und Duscheinrichtungen befinden sich in unmittelbarer Nähe bei den Bergstationen der Bahnen. Persönliche Toilettenartikel sind selbst mitzubringen.

     

    Gastronomie
    Um einen perfekten Start und Abschluss eines Schmugglertages zu erreichen, sind ein herzhaftes Frühstück und Abendessen in den Packages inkludiert. Die Sonnenterrassen beim Schafberghüsli und im Madrisa-Land laden ein zum gemütlichen Mahl. Schmuggi Luggi empfiehlt: Kräftige Schmugglerpfannen und feine Schmugglersalate!